Gepostet: 16.02.2020

Drs. Pfäffl & Zenk - VisuLase Augenlaserbehandlungen

#BlackSpots - Gewebebrücken bei #SMILE

Eine Übersichtsarbeit von Titiyal et al. erschienen im Clin.Ophthalmol. (doi:10.2147/OPTH) untersucht #Operationstechnik und Perspektiven bei #SMILE (small intrastromal lenticule extraction) und empfiehlt dieser Operation keine Patienten zuzuführen, die geringe Brechkraftfehler (dünner Lentikel!) hohen Astigmatismus (erwartete Unterkorrektur oder verschobene Achslage), tiefliegende Augen (schwieriger Zugang oder erhöhte Gefahr eines #Andock-Verlustes des #Femto-Lasers). #Ängstliche oder möglicherweise unkooperative Patienten sollte man nicht in die Auswahl der Patienten mit einbeziehen, die mit SMILE operiert werden sollen.
Beim Auftreten sog. „#blackspots“ (intrastromale Gewebebrücken) (siehe Bild oben) muß der Operateur von einer schwierigen Seperation und Extraktion des Lentikels ausgehen, was erhöhtes Gewebetrauma und in der Folge verzögerte Wiederherstellung der Sehschärfe oder erneute Operation mittels Wellenfront-geführte #transPRK oder #SBK-LASIK zur Folge hat.

Kommentar: Allein die Tatsache, dass bei primärem Versagen der SMILE-Operation der Rückgriff auf langjährig bewährte Augenlasermethoden erforderlich ist stellt den Anspruch der SMILE als einer #innovativ besseren oder gar überlegeneren #Augenlaser-Methode in Frage. Wenn Komplikationen auftreten bei SMILE, sind sie nach Auswertung der Literatur derzeit im Vergleich schwerwiegender und in ihrer Art schwieriger zu beheben. (copyright Dr. Wolfgang Pfäffl)
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